Furcht und Elend in Europa

Der schrecklichen Tradition Dritter Teil und Postings gegen das Vergessen. Anmerkungen zum Nationalsozialismus. Persönliche Analyse und fungierende Szenarien. Weitere Informationen

Postings gegen das Vergessen ⎮ Flugblatt Beige Rose

An alle Haushalte und Unternehmen in Deutschland!

Wer sagt, der Deutschland nicht liebt solle Deutschland verlassen, will schlichtweg die Tatsache ignorieren, dass Flüchtlinge bleiben wollen. Wer glaubt, der Deutschland nicht liebt solle Deutschland verlassen, ist genauso naiv, wie diejenigen, die alles ins Internet stellen, da man nichts zu verbergen hat. Soweit gebt ihr mir doch recht?

Rechtspopulisten und Datenkraken verfolgen einen ähnlichen kapitalistischen Kurs; in der Tat haben sie es auf uns abgesehen.

Ich befürchte sogar folgendes Szenario: Der Mob und der Pöbel werden die Wahlurnen blockieren und sich dabei hinter dem Versammlungsrecht verstecken. Wie eine solche Blockade aussehen könnte, wissen wir ja bereits. Möglicherweise müsste man dann die Wähler zur Urne schleifen, bedauerlicherweise.

Diese Methode wurde von „Gesinnungsfreunden“ adaptiert, die nicht begreifen wollten, dass Wahlrechte für alle da sind, egal ob für Schwarze oder Weiße. Und im Vorfeld dieser Blockaden werden Beschwichtigungen und Einschüchterungen Hochzeiten feiern.

Ich kann einfach die Tatsache nicht ignorieren, dass mit unseren Steuergeldern Parteibüros und Plakate finanziert werden oder ihnen ein offenes Zeitfenster in der „Lügenpresse“ reserviert bleibt.

Das ist so, als würde man V-Leuten Geld in die Hände geben, um den Nationalsozialismus oder einer seiner vorgeschalteten Maskeraden und Erscheinungsformen zu unterstützen; in der Hoffnung man würde den kriminellen Machenschaften auf die Schliche kommen. Obwohl es ihnen dennoch gelingen wird, aus dem Fahndungsradar oder der Rasterfahndung zu verschwinden. So wie es der NSU gelang.
Vertraut man darauf, dass Rechtspopulismus zu etwas Gutem führt, leistet Sterbehilfe für die Demokratie. In der Tat diktiert der Rechtspopulismus die Regeln, bedauerlicherweise.

Die Parole „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen.“ ist an diejenigen gerichtet, die mit Deutschland zwar unzufrieden sind, aber mit der Absicht verknüpft, dass rechts gewählt werden soll.
Die Parole ist nicht mit der Bitte für die Unzufriedenen geknüpft, Deutschland zu verlassen.
Die Parole ist einzig und allein konzipiert, die Rechtspopulisten mit Mitläufern und ihre Wahlergebnisse zu stärken.
Die Parole stärkt die Verhältnismässigkeit rechter Parteien ähnlich wie bei einer geringen Wahlbeteiligung.

Diese doppelzüngige Sprache ist typisch für nationalsozialistische Propaganda. Ich kann ehrlich sein und zum passiven Widerstand auffordern und an all die Unzufriedenen in unserem Land appellieren, zu bleiben und zur Wahl zu gehen, um den Rechtspopulisten nicht alleine das Feld zu überlassen; auch nicht die Parlamente, nicht einmal die Straße oder das reservierte Zeitfenster im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Ich will mir gar nicht erst ausmalen müssen, was geschieht, wenn Deutsche und Ausländer diesem Beispiel folgen würden. Wäre Deutschland dann überhaupt noch überlebensfähig? Sehr wahrscheinlich mit einer Mauer, die zu bauen dann eine Notwendigkeit wäre, um den Staat vor dem gesellschaftlichen, ökonomischen und genetischen Aderlass und damit vor sich selbst, dem staatlichen Suizid, zu retten.
Und wer will schon, dass sich dieses Kapitel der Geschichte wiederholt, an dessen Ende man den Ruf „Wir sind das Volk“ erhört.

Wahlberechtigte können Deutschland noch so sehr ausleben, wie sie es belieben und von dieser Weltanschauung soll kosten wer will, dem sei aber die internationale Isolation vorausgesagt.
Nach der Vereinnahmung der gesellschaftlichen Mitte wird von der viel gesprochenen Isolation Deutschlands in Europa keine Rede mehr sehr, da die europäische Isolation dann vom Tisch ist, sobald der Rechtspopulismus in Europa voranschreitet und sich weiter vernetzen kann. Vielerorts ist Rechtspopulismus in Europa ohnehin schon an der Tagesordnung.

Rechtspopulismus ist aus guten Beweggründen für eine Demokratie unerträglich, viele Politiker und Wähler haben es nur vergessen!

Die Zeit ist reif für konsequente Zugriffe, da wir genügend Indizien besitzen und nicht wegschauen dürfen; die Zeit ist abgelaufen für operative Eingriffe mithilfe von V-Leuten.

Die Demokratie darf sich nicht mithilfe konservativer Anreize für den Rechtspopulismus
prostituieren lassen, selbst wenn es eine für die Gesellschaft alltägliches und erträgliches Gewerbe ist.

Skandalös ist, dass wir erst auf Straftaten warten müssen, anstatt Schlimmeres zu verhindern.
Es geht um Menschenleben.
Es geht ums Überleben der Demokratie und nicht darum, Extremisten eine oppositionelle Enklave oder eine parlamentarische Subkultur zu bieten. Wann begreifen wir das endlich?

„Good Knit, and Good Link.“